Kategorie: Müller-Thurgau und Rivaner

Müller-Thurgau Weine, auch häufig Rivaner genannt, schmecken süffig und harmonisch. Blumige Aromen, ein Hauch von Muskat und eine milde Säure. Unser Tipp: Müller-Thurgau zu einer leckeren, leichten Pasta mit Gemüse. Einfach Wunderbar!

 

Exklusive Auswahl an deutschen Müller-Thurgau Weinen

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Wie schmeckt Müller-Thurgau aus Deutschland?

Müller-Thurgau Weine schmecken süffig und sehr harmonisch. Sie sind auch für Einsteiger sehr leicht zugänglich. Häufig findet man blumige Aromen mit milder Säure. Meistens sind diese Weine trocken oder beinhalten eine leichte Restsüße. 

 

Wie lange ist Müller-Thurgau haltbar?

Sobald die Flasche geöffnet wurde, sollte der Wein schnellstmöglich verzehrt werden. In der geschlossenen Flasche ist Müller-Thurgau im Gegensatz zu anderen Weinen nicht lagerfähig. Er sollte in den ersten Jahren nach der Ernte getrunken werden.

 

Wo wird Müller-Thurgau angebaut?

Müller-Thurgau-Reben stehen in fast allen deutschen Anbaugebieten. Insgesamt wurden sie 2020 auf ca. 11.453 ha angebaut. Die größten Flächen waren 2020 in Rheinhessen mit ca. 4.00 und in Baden mit ca. 2.300 Hektar zu finden, gefolgt von der Pfalz mit ca. 1.807 ha, Franken mit ca. 1.490 ha und der Mosel mit ca. 880 ha.

 

Wie wichtig ist Müller-Thurgau in der deutschen Weinlandschaft?

Müller-Thurgau ist die Rebsorte, welche in Deutschland nach dem Riesling am meisten angebaut wird. Müller-Thurgau wird vielfältig eingesetzt und ist vielen Menschen, ein Begriff. Da die Rebe sehr Robust und flexibel bezüglich des Standorts ist, gilt sie als ertragssicher.

 

Herkunft des Müller-Thurgau 

  • Die Sorte Müller-Thurgau wurde von Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Müller aus dem Thurgau in der Schweiz im Jahr 1882 in Geisenheim an der Königlichen Anstalt für Obst-, Wein- und Gartenbau gezüchtet.
  • Genetische Analysen ergaben, dass die Sorte eine Kreuzung zwischen Weißriesling und Madeleine Royale ist.
  • Im Jahr 1891 nahm Professor Hermann Müller-Thurgau 150 Pflanzen dieser Kreuzung als Stecklinge in die Schweiz mit, um sie in der Zucht am Zürichsee weiter zu verwenden.
  • Sein Weinbautechniker H. Schellenberg hielt den Sämling Nr. 58 für den wertvollsten und vermehrte ihn ab 1897. 1913 wurden 100 Reben nach Deutschland zurückgeführt.
  • August Dern, der sich sehr für die Vermehrung der Sorte in Deutschland einsetzte., schuf die Sortenbezeichnung "Müller-Thurgau“.
  • Ab 1945 wurde die Sorte im Zuge des geplanten Wiederaufbaus verstärkt angepflanzt.
  • Zwischen 1975 und 1995 stand die Sorte an erster Stelle des deutschen Rebsortenindexes

 

Eigenschaften der Rebsorte Müller Thurgau

  • Der Müller-Thurgau bringt auch in weniger anspruchsvollen Lagen ansprechende Qualitätsweine. Er kann auf besseren Standorten auch qualitativ hochwertige Weine hervorbringen.
  • Die Sorte ist starkwüchsig und benötigt tiefgründige Böden mit einem guten Wasserhaushalt. Unzureichende Wasserversorgung führt bei der trockenheitsempfindlichen Sorte sehr schnell zu Stresssymptomen.
  • Das sortenspezifische Botrytisrisiko verlangt erhöhte Aufmerksamkeit bei der Festlegung des Erntetermins.
  • Erziehungsarten mit gut durchlüfteter Laubwand sind für die Gewinnung gesunden Erntegutes von Vorteil.

 

Mueller-Thurgau Blatt Rebsorte

Foto: Blatt eines Weinstocks der Rebsorte Müller-Thurgau

 

Fun Facts zum Müller-Thurgau

  • Lange dachte man, dass Riesling und Silvaner die Eltern von Müller-Thurgau sind. Deswegen existiert die Bezeichnung Rivaner. Diese These wurde aber mittlerweile widerlegt.
  • Müller-Thurgau hatte lange einen schlechten Ruf. Mittlerweile werden aber wieder sehr gute Weine mit dieser Rebsorte angebaut.

 

Müller-Thurgau einfach erklärt